Realschüler helfen mit Briefmarken

Verfasst von Anneli Meinelt-Möbius am .

Seit 15 Jahren gibt es die Sammelaktion „Briefmarken für Bethel“ an der Vohenstraußer Realschule und auch in diesem Schuljahr war sie wieder ein voller Erfolg.
Unter der Leitung von Anneli Meinelt-Möbius waren die Schülerinnen und Schüler der fünften bis zehnten Jahrgangsstufen begeistert dabei.
So wanderten fast 10 Kilogramm entwertete Briefmarken, die von den Briefumschlägen und Postkarten geschnitten wurden, in drei große Spendenkartons. Sogar ganze Briefmarkensammlungen wurden gespendet und auch die Schulsekretärinnen sammelten fleißig mit.

Diesmal war es der Wunsch der Schüler, mit ihrem Projekt nicht nur die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit epileptischen Anfällen zu unterstützen, sondern ebenso den Neubau eines Kinderzentrums zu fördern. Adressat der Spenden sind jedes Jahr die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel (aus dem Hebräischen übersetzt „Haus Gottes“) bei Bielefeld, eine gemeinnützige kirchliche Stiftung, die sich mit ihren bundesweiten Einrichtungen und Kliniken in der Behinderten- und Jugendhilfe engagieren.
Jedes Jahr erreicht die Schule ein herzliches Dankschreiben aus Bethel: “Ihr zeigt uns mit eurer tatkräftigen Unterstützung: Die bei uns betreuten Menschen sind nicht allein, werden anerkannt und von euch unterstützt, damit sie sich selbst helfen können. Ihr sorgt mit den gesammelten Briefmarken dafür, dass Menschen mit Behinderungen in der Briefmarkenstelle eine interessante Arbeit haben und behalten können. So bereitet es ihnen immer wieder Freude, sich mit den bunten Briefmarkenmotiven zu beschäftigen. Und, was besonders wichtig ist, sie werden gebraucht. Jeder, der sich für behinderte und benachteiligte Menschen einsetzt, gibt uns Mut“, wendet sich erfreut der Vorsitzende des Vorstandes, Pastor Ulrich Pohl, an die Schülerinnen und Schüler.

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